Im September 2004 ist die Bayerische Oberlandbahn GmbH im Rahmen der InnoTrans in Berlin mit einem Umweltpreis des Bündnisses Allianz pro Schiene ausgezeichnet worden. BOB-Geschäftsführer Heino Seeger nahm den Preis entgegen.
Laut Allianz pro Schiene hat sich die BOB durch ein besonderes Umweltengagement hervorgetan und ist beispielsweise bei der Verringerung von Luft- und Lärmbelastungen sowie bei der Reduzierung des Energieverbrauchs neue Wege gegangen. Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium übernahm die Preisverleihung des Ersten Umweltvergleichs Schienenverkehr der Allianz pro Schiene.
Insgesamt wurden fünf Eisenbahnunternehmen in fünf verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Die Sieger in den fünf Wertungsgruppen:
Grundlage für die Entscheidungen der 13-köpfigen Jury unter Vorsitz von Staatssekretärin Margareta Wolf war ein Bewertungskatalog in den Kategorien Lärm, Energieverbrauch und Schadstoffausstoß. Diese wurden in vier verschiedenen Handlungsfeldern untersucht: beim Betriebseinsatz, der Neubeschaffung, der Nachrüstung und bei besonderen Innovationen.
Die Allianz pro Schiene ist ein breites Bündnis zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In der Allianz pro Schiene haben sich 17 gemeinnützige Verbände zusammengeschlossen, darunter die Umweltverbände BUND, NABU, der Verkehrsclub Deutschland, und der VDEI. Das Bündnis wird unter anderem von Eisenbahnunternehmen und Unternehmen aus der Bahnindustrie unterstützt.