Das kleine Skifahrer-Lexikon

1. Die Ausrüstung:

Funktionale Wäsche, die speziell fürs Skifahren entworfen wurde, ist sinnvoll, um richtig geschützt zu sein. Von der Skiunterwäsche über Strümpfe mit einer Verstärkung am Schienbein, Skipulli mit hohem Kragen, Skihose und Jacke bis hin zu den Handschuhen sollte die Ausstattung stimmen. Bei der Frage ob Fäustlinge oder Fingerhandschuhe scheiden sich die Geister. Fäustlinge halten in der Regel wärmer, gut sitzende Fingerhandschuhe, speziell zum Skifahren, sind jedoch auch sehr gut isolierend und geben mehr Gefühl für den Stockeinsatz. Neben der Kleidung sind gut sitzende Skischuhe eine wichtige Voraussetzung für den Skispaß. Damit der Skischuh richtig sitzt, nicht drückt oder die Füße kalt werden lässt, gelten folgende Grundregeln: Je nach Fahrstil sind die Anforderungen an einen Skischuh anders. Sportliche Skifahrer bevorzugen eher eng anliegende Skischuhe, während Genussfahrer auf Tragekomfort Wert legen. Je passgenauer der Skischuh sitzt umso optimaler werden die Kräfte auf den Ski übertragen. Und für Damen gibt es andere Schuhe als für Herren. Sie sind aufgrund des niedrigeren Waden-Ansatzes nicht so hoch, am Schaft weiter, dafür im Vorderfußbereich schmaler geschnitten, gegen kalte Füße besonders gut isoliert und teilweise auch beheizbar.

Häufiger Fehler beim Skischuhkauf ist die Entscheidung bezüglich der Größe. Nach zwei, drei Skitagen gibt die Innenschuh-Polsterung nach und der Schuh wird eine halbe Nummer größer. Die Folge: Für einen festen Halt werden die Schnallen sehr eng gemacht, eingeschlafene Füße sind die Folge. Beim Anprobieren darf der Schuh also ruhig stramm sitzen.

Grundsätzlich sollte man sich beim Kauf in einem Fachgeschäft beraten lassen. Hier werden die Füße in der Regel vermessen, und auf die richtige Passform hingewiesen. Dran’ denken: Beim Kauf neuer Skischuhe unbedingt die Bindung vom Sportfachhändler einstellen lassen.

Faktoren für die Bestimmung des richtigen Skityps und der Skilängen sind unter anderem das Fahrkönnen, die Pistenart bzw. das Gelände und die bevorzugte Geschwindigkeit, die gefahren wird. Für die Auswahl des persönlichen Traumski, ist eine ehrliche Selbsteinschätzung das A und O. Entsprechend dem Fahrkönnen werden Skifahrer folgendermaßen unterschieden. Einsteiger, Genießer, Allrounder Sportler und Racer. Je nach Einsatzbereich, gefahrener Radius und bevorzugtes Fahrgelände, präparierte Piste oder lieber Offpiste, gibt es unterschiedliche Skitypen. Das Angebot erstreckt sich vom Genussski für den Einsteiger und gemütlichen Skifahrer über den Allmountainski für Tiefschneefahrer bis hin zum Racecarver für Sportler und Racer. Es gilt die wichtige Empfehlung: Vom Sportfachhandel beraten zu lassen und dort den Ski zu kaufen.

Als neuen Trend in dieser Saison werden „Rockerski“ angeboten. Sie sind aufgrund ihrer kürzeren Kontaktfläche sehr drehfreudig. Je nach Ausführung zieht die Schaufel eines Rocker den Skifahrer weniger in die Kurve. Dies bewirkt eine fehlerverzeihende und gutmütigere Fahreigenschaft. Der Kraftaufwand ist geringer. Rocker finden sowohl beim Anfänger, als auch beim sportlichen Skifahrer ihren Einsatz. Wichtiger Bestandteil der Ausrüstung ist der passende Helm. Hier ist beim Kauf auf Qualität und guten Sitz zu achten. Nur ein gut sitzender Helm schützt. Der Helm sollte daher immer probiert werden. Dazu wird der Kopfumfang vermessen. Verstellbare Verschlüsse sowie ein Kopfband zur Feineinstellung gewährleisten dann den perfekten Halt. Der Fachhandel bietet hier die beste Beratung.

Nach einem Unfall sollte der Helm immer erneuert werden, da durch einen Aufprall kleine Haarrisse entstehen können und der Helm keinen ausreichenden Schutz mehr bietet. Nach drei bis fünf Jahren ist ein Austausch in jedem Fall zu empfehlen.

Zum Schluss gehört zur Ausrüstung noch Skibrille, Lippenbalsam und Sonnencreme.

2. Die Pflege:

Für eine lange Lebensdauer der Skier ist für die Lagerung über den Sommer eine Schicht Skiwachs zu empfehlen. Es schützt die Kanten vor Rost und sorgt zugleich dafür, dass der Belag nicht austrocknet. Vor der Skisaison empfiehlt sich, die Bindung im Fachhandel einstellen zu lassen und je nach Zustand die Kanten zu Schleifen. Skischuhe sollten geschlossen gelagert werden, damit sich das Material nicht verformt.

3. Sicherheit beim Skisport

Vor dem Start auf der Piste ist es wichtig sich mit den FIS-Verhaltensregeln vertraut zu machen. Diese sind Grundlage für ein sicheres Miteinander auf der Skipiste. Ebenso soll an den richtigen Versicherungsschutz gedacht werden. Entsprechende Sicherheitspakete bietet der Sportfachhandel an, oder sind unter www.ski-online.de/dsvaktiv zu finden.

4. Das Skigebiet

Bei der Wahl des Skigebietes ist das Fahrkönnen aller Mitfahrenden entscheidend. Hier sollte der schwächste Fahrer die Messlatte definieren, damit kein Fahrer mit den Pistengegebenheiten überfordert ist. Viele Skigebiete bieten verschiedene Schwierigkeitsstufen und damit die Möglichkeit, dass jeder Skifahrer seine passende Abfahrt findet. Regelmäßige Pausen gehören zum Skifahren ebenso  dazu wie schwungvolle Abfahrten. In fast allen Skigebieten laden gemütliche Hütten zur Einkehr ein.


Mit dem Sessellift bequem auf den Berg ...

Mit dem Sessellift nach oben schweben.

Und wenn Sie oben angekommen sind: Nehmen Sie sich Zeit für ein paar kurze Dehn- und Aufwärmübungen.

... und runter geht's!

Skispaß am Braueck

Wir empfehlen: Nur mit Helm! Damit Sie auch sicher unten ankommen.

Nach dem Skispaß ab zur Hüttengaudi!

Nach dem Skivergnügen ab zur Hüttengaudi.

Gönnen Sie sich ab und zu mal eine Pause.


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