Zwischenbericht Oktober 2010

BOB soll bleiben

Mit dem Ende der Sommer- und Ferienzeit nahm der Fahrgastbeirat seine Tätigkeit wieder voll auf. Jetzt bereiten wir unsere 18. Sitzung vor, zu der wir uns am 7. Dezember treffen werden.

Enttäuscht ist der Beirat über den Umstand, dass es in der existentiellen Frage der Zukunft der Oberlandstrecken offenbar immer noch keine neuen Entwicklungen gibt. Nach unseren Informationen ist nach wie vor ungeklärt, ob es eine neue Ausschreibung geben wird oder der bestehende Vertrag mit der BOB über 2013 hinaus verlängert wird. Der Fahrgastbeirat wiederholt seine Forderung an die Politik, jetzt endlich die Weichen für die Zukunft zu stellen. Umfangreiche Investitionsentscheidungen sind zum weiteren Ausbau der Bedienung des Oberlandes überfällig und nur bei sichergestellter Zukunft möglich. Wir erinnern daran, dass sich der Beirat wegen des gelieferten hohen Qualitätsniveaus mehrfach einstimmig dafür ausgesprochen hat, dass die BOB auch über 2013 hinaus die Oberlandstrecken betreibt. Ohne Planungssicherheit für das Verkehrsunternehmen müssen auch die Kunden auf die dringend notwendige Weiterentwicklung warten.

Zu dem vom Fahrgastbeirat dringend geforderten Fahrgastinformationssystem erwarten wir im Rahmen der bevorstehenden Beiratssitzung positive Statusmeldungen über den Stand der Entwicklungsarbeiten. Nach jetzigem Stand soll „DEFAS“ in Kürze die Fahrgäste über eventuelle Fahrplanunregelmässigkeiten und Anschlussverbindungen unmittelbar informieren. In der letzten Beiratsitzung wurde beschlossen, dass der Fahrgastbeirat zusammen mit dem Fahrgastverband Pro Bahn Konzeptüberlegungen zur Zukunft des öffentlichen Verkehrs im Oberland erarbeitet. Dazu gibt es inzwischen einen ersten von Pro Bahn erarbeiteten Entwurf, der die Grundlage zu weiteren Diskussionen im Beirat bildet. Wir werden über die weitere Entwicklung berichten.

Dr. K. Ambrosius
Sprecher des Fahrgastbeirats der BOB



spacer