Um geh- und sehbehinderten Fahrgästen die Benutzung der BOB möglichst leicht zu machen, wurde jeweils ein Zugang zu den Bahnhöfen mit einer Rampe versehen. Auf den Stationen selbst weist ein Sehbehindertenleitsystem aus Rillensteinen den Weg. Zusätzlich wurde beim Umbau der Bahnsteige im Oberland ein niveaugleicher Ein- und Ausstieg für den Integral geschaffen. Im Mehrzweckraum sind gleich neben der Tür mobile Rampen angebracht, die Rollstuhlfahrer/innen für ihren Zu- und Ausstieg nutzen können. Hier ist auch entsprechender Platz für Rollstühle geschaffen worden, kenntlich gemacht durch ein Piktogramm neben der Tür. Direkt neben dem Mehrzweckraum finden Sie auch die Toilette, die rollstuhlgerecht gebaut wurde. Darüber hinaus finden Sie in Holzkirchen eine behindertengerechte Aufzugsanlage, die eine Verbindung zu allen Bahnsteigen schafft. Weitgehend automatische Ansagen in den Zügen weisen Sehbehinderte auf den nächsten Halt des Zuges und auf die Ausstiegsrichtung hin. Nur zwischen Warngau und Lenggries fehlt diese Zusatzinformation, weil die Züge an manchen Stationen nicht einheitlich rechts oder links neben dem Bahnsteig halten, sondern je nach dem wie die Betriebslage es gerade erfordert.
Ausstattung der Stationen, an denen die BOB hält.