Das moderne Dieseltriebfahrzeug "Integral" ist ein so genanntes 2-Richtungsfahrzeug An beiden Enden des Zuges befindet sich ein Führerstand, von dem aus der Zug gefahren werden kann. Konzipiert wurde er als ein Baukastensystem. Trieb-, Laufwagen sowie Fahrgastzellen in Einstock- oder Doppelstockausführung können je nach Zweck des Einsatzes miteinander kombiniert werden und so verschiedenen Anforderungen gerecht werden.
Bei der BOB ist ein fünfteiliger Integral, bestehend aus zwei Triebköpfen an den Spitzen des Zuges, einem Laufwagen in der Mitte sowie zwei Fahrgastzellen, im Einsatz. Eine seiner vielen Besonderheiten ist die automatische Mittelpufferkupplung als Voraussetzung für das Kuppel- und Flügelprinzip, wodurch umsteigefreie Verbindungen auf allen Ästen des Streckennetzes ermöglicht werden. Ebenfalls eine technische Neuerung ist das "virtuelle Drehgestell", das automatisch eine optimale Einstellung der Achsen bewirkt, so für maximale Laufruhe sorgen soll und gleichzeitig den Verschleiß von Rädern und Schienen minimiert.
Aufgrund seiner hohen Fahrdynamik kann der Integral schneller aus dem Bahnhof heraus beschleunigen als die meisten anderen Züge, was den Vorteil hat, dass kürzere Fahrzeiten erzielt werden. Zusätzlich bietet er einen bequemen, bahnsteigebenen Einstieg und eine gute Übersichtlichkeit des Innenraums. Die Toiletten wurden behindertengerecht gebaut und bilden ein geschlossenes System mit Bio-Reaktor. Extra für die Kleinen wurde eine Kinderspielecke entworfen, die die Bahnfahrt kurzweiliger macht. Wenn Sie sich für einige technische Daten des Integrals interessieren:
Für alle Modellbahnfans: der Integral als H0-Modell. Sie können zwischen verschiedenen Varianten des originalgetreuen Modells wählen. Auch die Loks V 125 und V 126 gibt es - als H0 und N.